Nachfolgend sind die Vorteile eines FPGA in Embedded Modulen kurz aufgelistet:
Die Realisierung der Schnittstelle/Steuerung erfolgt auf Hardwareebene. Dies verkürzt nicht nur die Reaktionszeiten, sondern ermöglicht auch eine Kapselung zur Software. Zeiliche Abhängigkeiten zu Betriebssystemen und Treibern werden somit auf ein Minimum reduziert.
Betriebssystemzusätze um eine Echtzeitfähigkeit zu erreichen sind bei der Realisierung der Funktionen in Hardware in den allermeisten Fällen nicht mehr erforderlich.
Die FPGA-Technologie in Embedded Modulen bietet eine hohe Flexibilität und die notwendigen Funktionen für eine schnelle Anpassung. Dies ist besonders wichtig vor dem Hintergrund einer schnellen Markteinführung. Für Änderungen an der "Hardware" wird kein neues oder geändertes Layout der Platine notwendig.
Für die Entwicklung stehen leistungsfähige Software-Werkzeuge der Hersteller zur Verfügung. Die Umsetzung der Funktionen in FPGA-Schaltungen erfolgt direkt in Hardware und sind somit unabhängig vom Betriebssystem.
In Systemen können sich über einen langen Zeitraum die Spezifikationen verändern. Dies zieht in der Regel eine
aufwendige Wartung sowie eine Aufwärtskompatibilität nach sich.
FPGAs sind rekonfigurierbar und können problemlos modifiziert werden, um auch zukünftigen Anforderungen zu entsprechen.
Bei älteren Systemen können Funktionserweiterungen vorgenommen werden, ohne dass die Platine (Layout) neu
entwickelt werden muss.
Durch die vier zuvor genannten Punkte ergibt sich, dass der Einsatz von FPGA's nicht nur langfristig ein optimales Kosten/Nutzen-Verhältnis erbringt, sondern schon in der Entwicklungsphase die Kosten senkt, da aufwendige Layoutänderungen an der Platine nicht notwendig sind.
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