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Technische Daten | Bestellnummern
PICS (Programmable Industrial Control System) ist ein Oberbegriff für unsere netzwerkfähigen Systeme zur industriellen Erfassung, Verarbeitung und Speicherung von Messwerten.
Um ein größeres Projekt zu realisieren, können  mehrere Geräte untereinander und/oder über einen HOST Rechner miteinander vernetzt werden. Hierfür stehen z.B. RS485/422 Schnittstellen und/oder ein optionales Intranet/Internet  zur Verfügung.
Jedes System kann so konfiguriert werden, dass es als eigenständiger Webserver, mit einem integriertem Steuerrechner, arbeitet. Es ermöglicht damit dem Anwender die Realisierung von Steuerungsaufgaben über ein Intranet/Internet mit einem gebräuchlichen Webbrowser, wie z. B. Microsoft® Internet Explorer oder Netscape® Navigator.
Alle Schnittstellen des PICS Grundgerät sind entweder auf Standardanschlüssen (z.B. D-SUB 9 für RS232) oder auf steckbaren Schraubklemmen (PhoenixContact) verfügbar.

Das Gerät lässt sich in die drei Teilbereiche Stromversorgung, Rechnerkern, (inkl. Schnittstellen) und Prozessperipherie unterteilen. Um eine möglichst große Flexibilität zu erreichen, ist jede dieser Einheiten in bestimmten Grenzen frei konfigurierbar.

 

Das Gerät wird inklusive dem OS9/68K Betriebssystem und allen für die Hardware erforderlichen Treibern, Utilities und Tools ausgeliefert. Auf Wunsch ist es möglich das Gerät so zu konfigurieren, das es z.B. als HTTP-Server arbeitet und vollständig über TCP/IP (Intranet/Internet) kontrolliert und bedient werden kann.

Eine Liste von möglichen Anwendungen:
  • Störwerterfassung mit exakten Zeitstempeln (Auflösung 1 ms)
  • Datenlogger mit bis zu 64 MByte nichtflüchtigem Speicher
  • universelles leicht installierbares Überwachungssystem (auch stand alone)
  • Netzwerk-Frontend zur allgemeinen Datenerfassung
  • HTTP-Server (Wartung, Erfassung und Steuerung über das Internet/Intranet)
  • SPS
Technische DatenEigenschaften schliessen
Das Gerät kann entweder an 24 Volt Gleichspannung/Wechselspannung oder an 230 Volt Wechselspannung betrieben werden.
Das Kernstück des Rechnerkerns bildet ein MC68EN302 (25 MHz) Mikrokontroller. Dieses hochintegrierte Chip stellt drei serielle Schnittstellen (RS232 oder RS485/422) und ein Ethernet (10 MBit) zur Verfügung. Als Betriebssystem wird ein Multiuser Multitasking Echtzeitfähiges OS-9/68K eingesetzt. Um eine große Flexibilität zu erreichen sind auf dem Grundgerät mehrere Speicheroptionen realisierbar:
  • 1 MByte statischer RAM
  • 1 MByte Programm-Flash
  • bis zu 64 MByte Daten-Flash
  • bis zu 64 MByte DRAM
Des weiteren beinhaltet der Rechnerkern eine batteriegepufferte RTC, eine Temperaturüberwachung, einen programmierbaren Watchdog und eine Anschlussmöglichkeit für eine externe DCF77-Funkuhr.

Auf der Gehäuserückseite bis zu drei serielle Schnittstellen (RS232 oder RS485/422) auf steckbaren Schraubklemmen (Phoenix Contact) Buchsen verfügbar. Optional ist auch ein Ethernet (10Base2, BNC) vorhanden. Auf der Frontplatte sind eine RS232 (D-SUB9), ein 2zeiliges LCD und ein Drehtaster vorhanden. Alle Schnittstellen sind von der Spannungsversorgung im Gerät optoisoliert.

Die Prozessperipherie wird über bis zu sieben steckbare Phoenix Schraubklemmen mit dem PICS verbunden. Jede Klemme befindet sich auf einem Modulsteckplatz innerhalb des Gerätes. Welches Modul auf den entsprechenden Klemmen bestückt ist, läßt sich jederzeit per Software (E2PROM) ermitteln. Zur Zeit sind auf dem Grundgerät die Modulsteckplätze 1-3 fest belegt, während die Plätze 4-7 frei wählbar sind.
  • Modul 1: Analog Ein
  • Modul 2: Digital Ein
  • Modul 3: Digital Ein
  • Modul 4: frei
  • Modul 5: frei
  • Modul 6: frei
  • Modul 7: frei

Die Messwerterfassung erfolgt unabhängig vom Rechnerkern in festen Zeitintervallen von 1 ms.

  • Die Eingangslogik erfasst maximal 32 serielle Eingänge. Jeder Eingang repräsentiert entweder einen 12 Bit Analogwert (z.B. 1 Kanal vom Analog Ein Modul) oder 12 binäre Eingänge (Digital Ein Modul). Diese 32 Eingänge werden in einem festen Zeitintervall von 1 ms erfasst und in ein internes RAM geschrieben. Der Rechnerkern kann jederzeit auf diese Daten zugreifen und somit den letzen erfassten Eingangswert lesen. Zusätzlich kann ein Interrupt erzeugt werden, wenn eine relevante änderung der Eingänge auftritt. Um keine Messwerte zu verlieren (z.B. Daten-Logger) können alle Eingangswerte - unabhängig vom Rechnerkern - nach der Erfassung automatisch in den Systemspeicher kopiert werden.
  • Die Ausgangslogik aktualisiert alle Ausgänge sofort, nachdem der Rechnerkern die Daten in das zugehörige Port geschrieben hat.
Bestellnummer(n)Eigenschaften schliessen
MKC-C-1001PICS /F8
Grundgerät mit 8 MB Datenflash (8 Chips)
MKC-C-1002PICS /F8P
Grundgerät mit 8 MB Datenflash (8 Chips) und Power-Down
MKC-C-1003PICS
Grundgerät
MKC-C-1004PICS /P
Grundgerät mit Power-Down
 MKC-C-1116PICS 16 MB FLASH
Option für PICS und PICS /P
 MKC-C-1132PICS 32 MB FLASH
Option für PICS und PICS /P
 MKC-C-1164PICS 64 MB FLASH
Option für PICS und PICS /P
 MKC-C-1016PICS 16 MB DRAM
Option für PICS
 MKC-C-1064PICS 64 MB DRAM
Option für PICS
 MKC-C-1100PICS AUI/NFM
Option Netzwerk (DSUB15)
 MKC-C-1102PICS 10BT/NFM
Option Netzwerk (RJ45)
 MKC-C-1101PICS SER3
Option 3 serielle Schnittstelle
 MKC-C-1124PICS POW24
Option 24V Spannungsversorgung

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