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Technische Daten | Bestellnummern | Firmware | Download
Das PICSnet ist eine netzwerkfähige Steuerung für die Gebäude-Leittechnik. Das Gerät ist für eine Hutschienenmontage nach EN50022 ausgelegt und ermöglicht den Zugriff auf Geräte, Maschinen und Anlagen in der Industrie und im Heimbereich für Service, Diagnose und Fernbedienung über das Internet/Intranet.

Mehrere dieser Geräte können untereinander per Ethernet TCP/IP verbunden werden und somit eine verteilte Steuerung und Messwerterfassung realisieren. Das Gerät wird inklusive einem OS9/68K Betriebssystem und allen für die Hardware erforderlichen Treibern, Utilities und Tools ausgeliefert.

Das Gerät ist so konfiguriert, dass es als Webserver im Internet/Intranet arbeitet und vollständig über HTTP (Hypertext Transfer Protocol) kontrolliert werden kann. Als Grundlage für die Kommunikation im Netzwerk dient das TCP/IP Protokoll, welches integraler Bestandteil aller aktuellen Betriebssysteme ist. Um möglichst viele, externe Sensoren und Aktoren seitens der Software-SPS zu bedienen und vorhandene Steuerungen anzusprechen wurden mehrere Ankopplungen externer Komponenten realisiert. Als Beispiel sollen hier die Integration des EIB-Busses, die Unterstützung von Geräten mit seriellen Protokoll (RS232) und der Datenaustausch mit einer S5 Steuerung kurz dargestellt werden.

 
  • Der Datenaustausch zwischen MKC PICSnet und einer S5 erfolgt über ein Modul S5LAN. Eine Textdatei definiert die IP-Adresse und Port der Ziel-S5 und stellt den Zusammenhang zwischen den Variablen der Software-SPS des PICSnet und dem Datenbereich der S5 her. Es lassen sich Werte und Zustände der adressierten S5 lesen und beschreiben, diese Größen werden von einem Dämon-Prozess laufend in beide Richtungen aktualisiert.
  • Für den Datenaustausch mit EIB-Aktoren/Sensoren wird das PICSnet/EIB benötigt. Diese Version stellt das Leitungsinterface und ein EIB-Netzteil für 3 EIB-Geräte zur Verfügung. Sollen mehr EIB-Geräte angeschlossen werden, wird ein externes EIB-Netzteil notwendig. Sämtliche notwendigen Definitionen werden in einer Textdatei gespeichert. Diese stellt den Zusammenhang zwischen den Variablen der Software-SPS des PICSnet/EIB und den Gruppenadressen des EIBs und den jeweiligen Datenpunkttypen her. Damit können unterschiedlichste EIB-Aktoren/Sensoren mit definierten Datenpunkttypen angesprochen werden, die Zustände werden von einem Dämon-Prozess laufend in beide Richtungen aktualisiert.
  • Die auf dem MKC PICSnet implementierte serielle Schnittstelle (RS232) kann als ASCII-Kommunikationskanal für die Software-SPS genutzt werden. Die Ansteuerung von Messinstrumenten und Messwertgebern mit seriellem Interface ist ist damit einfach möglich. Die - auf der MKC Homepage (www.mkc-gmbh.de) veröffentlichten - Systemerweiterungen erlauben es, Protokollumsetzer für Ihre Anwendung zu definieren. Auf einfache Weise können aufgrund eines Ereignisses ein definierter Text zusammen mit formatierten Variablen über die serielle Schnittstelle gesendet werden. Auch der umgekehrte Fall ist möglich, hierbei wird der eingelesene Text mit dem vorher definierten Muster verglichen und bei Übereinstimmung entsprechend viele SPS-Variablen mit dem eingelesenen Werten besetzt.
Die Ankopplung dieser externen Komponenten erfolgt transparent für die auf dem jeweiligen MKC PICSnet laufende Software SPS. Das bedeutet, dass die Eingangswerte und Ausgangsgrößen der externen Komponenten von dem SPS-Programm so behandelt werden, als seien diese lokale Ein- und Ausgänge.

Sämtliche notwendigen Protokollaufgaben werden von parallelen Prozessen behandelt. Somit ist eine vorhersehbare Reaktionszeit der SPS auf Ereignisse weiterhin garantiert.

 
LabView Anwendung Im Auslieferzustand sind auf dem integriertem Webserver mehrere HTML-Seiten gespeichert, die viele Funktionen des Gerätes unterstützen.  So ist es mit diesen Seiten z.B. möglich SPS Programme zu schreiben, diese zu übersetzen und auszuführen. Um eine möglichst breite Softwareunterstützung zu gewährleisten, wird eine Programmbibliothek mitgeliefert, welche den Zugriff auf die Prozessdaten in selbst erstellten Anwendungen oder grafischen Oberflächen wie z.B. Labview von National Instruments ermöglicht. Spezielle Netzwerkkenntnisse sind hierfür nicht erforderlich. Beispiele für VIs (Virtuelle Instrumente) von LabView oder selbst geschriebene "C" Applikationen liegen vor.
 
Technische DatenEigenschaften schliessen
  • Hutschienengerät für 230V AC oder 24V AC/DC Betrieb
    • Normgerechtes Gehäuse für Tragschienen-Montage nach EN 50 022, Abmessungen: B: 140 mm, T: 90 mm, H: 60 mm
    • Schutzart: IP20
    • Umgebungstemperatur: Betrieb: 0..50°C, Lagerung: -40..+80°C
    • erweiterter Temperaturbereich auf Anfrage
    • relative Feuchte: 0..90%, nicht kondensierend
  • Prozess-E/A auf Schraubklemmen
    • 8 analoge Eingänge (0-10V)
      • Spannungsmessung
      • Widerstandsmessung
      • Temperaturfühler (PT1000, KTY1000, NI1000DIN, NI1000TC5000)
      • Lichtsensoren (z.B. B906032)
      • Tasterfunktionalität
    • 4 analoge Ausgänge (0-10V)
    • 16 galvanisch getrennte Eingänge (AC/DC, 12-230V)
    • 8 potentialfreie Ausgänge (Relais, 230V/6A)
    • interne Temperaturerfassung
  • 10BaseT (10 MBit) auf RJ45
  • Feste oder zugewiesene (DHCP) IP-Adresse
  • Web-Server (HTTP),
  • COM-Server (SerOTcp, Virtuelle serielle Schnittstelle)
  • Messwertübertragung per TCP/IP oder als HTTP-Server (Intranet / Internet)

Weitere Server und Protokolle sind auf Anfrage (FTP, TELNET, usw.) verfügbar.

  • HTTP-Server
    • CGI, SSI (Server Side Include)
    • HTTP 1.0
    • Cookie Unterstützung (Geräteprofil Aufzeichnung, Benutzerprofil Aufzeichnung)
    • Kommunikation zwischen mehreren Geräten
  • zusätzliche Software leicht integrierbar
  • im Betrieb per Browser updatefähig
  • 2 MByte Flash (optional 3 oder 4 MB)
  • Watchdog
Bestellnummer(n)Eigenschaften schliessen
MKC-C-1070PICSNET 230V
MKC-C-1075PICSNET 24V
MKC-C-1074PICSNET 230V EIB
Geräte mit 16 digitalen Eingängen, 8 digitalen Ausgängen, 8 analogen Eingängen, 4 analogen Ausgängen und optionalem EIB-Bus.
MKC-C-1270PICSNET2 230V
MKC-C-1275PICSNET2 24V
Geräte mit 16 digitalen Eingängen, einem digitalen Ausgang und 12 analogen Eingängen
MKC-C-1370PICSNET3 230V
MKC-C-1375PICSNET3 24V
Geräte mit 14 digitalen Ausgängen und 16 analogen Ausgängen
FirmwareEigenschaften schliessen
Systemupdate als ZIP-Archiv08.12.2005416,10 KB
SPS-Systemerweiterung als ZIP-Archiv08.12.200554,59 KB
Download PICSnetEigenschaften schliessen
Technisches HandbuchAusgabe 708.05.20074152 KB
Handbuch InbetriebnahmeAusgabe 203.11.20053596,28 KB
Handbuch HomepageAusgabe 203.11.20053136,10 KB
Dieses Handbücher beschreiben die Hardware und die Konfiguration (Homepage) und die Inbetriebnahme des Gerätes
 
Beispiel Raumüberwachung21.04.20059063,96 KB
Homepage Raumüberwachung21.04.20052727,93 KB
Quellen der Homepage als ZIP-Archiv23.11.200442,91 KB
Realisierung einer Raumüberwachung mit dem PICSnet inkl. einer selbst erstellten Homepage.
 
Beispiel Verlängerung21.04.20055198,36 KB
Beispiel einer "Verlängerung" von digitalen und analogen Ein-/Ausgängen und einer seriellen Schnittstelle über ein Netzwerk, mit zwei PICSnet.
 
Handbuch ProgrammierbibliothekAusgabe 223.02.2005236,81 KB
Programmierbibliothek als ZIP-ArchivVersion 1.0.0.223.02.200542,61 KB
Programmierbibliothek um die Prozessdaten des des in selbst erstellten Anwendungen, oder grafischen Visualisierungsumgebungen wie z.B. LabView von National Instruments, auszuwerten und beeinflussen zu können. Mit dieser Bibliothek wird der Zugriff auf die Prozess I/O so abstrahiert, dass keine speziellen Netzwerkkenntnisse benötigt werden.
 
Handbuch Visual Studio RdSpsDemoAusgabe 223.02.2005811,27 KB
Visual Studio RdSpsDemo als ZIP ArchivVersion 1.0.0.223.02.20053535,90 KB
Beispiel wie die Programmbibliothek in einer selbst erstellten Anwendung genutzt werden kann, um die Prozessdaten auszuwerten. In dieser Anleitung mit der Microsoft Visual Studio .NET Entwicklungsumgebung ein Win32 Konsolenanwendung erstellt. Diese in "C" geschriebene Anwendung liest die Prozessdaten aus und gibt diese formatiert aus.
 
Handbuch LabView RdSpsDemoAusgabe 124.02.20052240,41 KB
LabView RdSpsDemo als ZIP ArchivVersion 1.024.02.20059887,70 KB
Ein Beispiel wie die Programmbibliothek mit LabView 7.1 von National Instruments genutzt werden kann. Alle virtuellen Instrumente (VIs) liegen als Quelldateien vor, damit diese in eigenen Instrumententen eingesetzt werden können. Das Beispiel liegt zusätzlich als ausführbares Programm bei, welches ohne eine LabView Entwicklungsumgebung genutzt werden kann.
 
Handbuch LabView WrSpsDemoAusgabe 124.02.20052546,31 KB
LabView WrSpsDemo als ZIP ArchivVersion 1.024.02.200510275,15 KB
Ein Beispiel wie die Programmbibliothek mit LabView 7.1 von National Instruments genutzt werden kann. Alle virtuellen Instrumente (VIs) liegen als Quelldateien vor, damit diese in eigenen Instrumententen eingesetzt werden können. Das Beispiel liegt zusätzlich als ausführbares Programm bei, welches ohne eine LabView Entwicklungsumgebung genutzt werden kann.
Funktionsblock-basierte SPSEigenschaften schliessen
Technisches HandbuchAusgabe 802.11.20051867,03 KB
Handbuch der SPS HomepageAusgabe 602.11.20053608,54 KB
Dieses Handbücher beschreiben die Software SPS und die mit der SPS-Systemerweiterung ausgelieferte Homepage
 
Ankopplung Siemens S5Ausgabe 102.11.2005296,14 KB
Ankopplung EIBAusgabe 102.11.2005299,73 KB
Ankopplung COMAusgabe 102.11.2004312,47 KB
Kurze Beschreibung wie eine Siemens S5, der EIB-Bus und externe Aktoren/Sensoren über die serielle Schnittstelle an der Software SPS betrieben werden können.
Download Ser0TcpEigenschaften schliessen
Technisches HandbuchAusgabe 307.02.2005151,56 KB
Windows 2000 Setup für den "SerOTcP" Treiber als ZIP-ArchivVersion 1.0.219.07.20043614,43 KB
Windows XP Setup für den "SerOTcP" Treiber als ZIP-ArchivVersion 1.0.219.07.20043614,43 KB
Mit diesem Setup wird ein Treiber, ein Konfigurationsprogramm und die zugehörige Dokumentation für die virtuelle serielle Schnittstelle auf Ihrem Rechner installiert. Der Treiber stellt dem Anwender von Windows 2000/XP Betriebssystemen eine "virtuelle" serielle (COM) Schnittstelle zur Verfügung. Durch dieses Verfahren können Geräte, welche normalerweise über eine serielle Schnittstelle an den Rechner angeschlossen werden, an einem entfernten Platz über ein Netzwerk betrieben werden. Die mit dem Gerät ausgelieferte Software kann somit weiter genutzt werden.
Download HTTP/SMTP/SNTPEigenschaften schliessen
Handbuch HTTP-ServerAusgabe 401.03.2004262,05 KB
Handbuch SMTP-Client/Server (EMail)Ausgabe 102.11.2005498,00 KB
Handbuch SNTP-Client/Server (Zeit)Ausgabe 102.11.2005190,35 KB

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